Nov
17
2009
Dosiertechnik findet sich auch im alltäglichen Hausgebrauch
Author: RedakteurVielen Menschen ist bekannt, dass die Dosiertechnik bei der automatisierten Produktion heute nahezu überall eingesetzt wird. Spezielle Dosieranlagen sorgen dafür, dass eine bestimmte Menge eines Materials an die vorgesehene Stelle gebracht wird. Gerade in der Produktion hat der Einsatz von Dosieranlagen den Vorteil, dass viel Zeit eingespart wird und die Technik viel genauer Arbeitet, als wenn diese Tätigkeiten von Menschenhand vorgenommen werden müssten.
Doch kaum ein Mensch weiß, dass die Dosiertechnik auch im Alltagsleben zu finden ist, noch weniger, dass wir diese Technik in vereinfachter Form fast täglich anwenden. Die benötigte Menge wird mit Hilfe einer einfachen Pumpentechnik abgemessen. In dem entsprechenden Gefäß wird ein Überdruck erzeugt, der sich wieder abgebaut sobald das gewünschte Material nach außen dringt. Gerade diese einfache Technik wendet jede Hausfrau tagtäglich an, denn sie findet sich bei Reinigungsmitteln mit sogenannter Hebelsprühfunktion, wie es bei vielen Glas- und Badreinigern der Fall ist. Doch auch der täglich genutzte Schwimmer, der sich in der Toilette befindet, stellt nichts anders dar als eine einfache Dosiereinheit. Manche Hausfrau deckt regelmäßig den Frühstückstisch und hierzu gehört in der Regel auch der Zucker für den Kaffee. Die Zuckerspender arbeiten ebenfalls mit einer Dosiertechnik: hierbei wird eine festgelegte Menge an Zucker in die Tasse geschüttet; stellt man den Behälter hin, so füllt sich automatisch der Messbehälter - bereit für die nächste Portion.
Erst durch den Einsatz von Dosieranlagen ist es möglich manche Produktionslinien zu automatisieren. Dabei werden insbesondere auch verschiedene Statikmischer eingesetzt. Mit einem Statikmischer ist es möglich, verschiedene Stoffe ohne manuelles Rühren zu vermengen, wodurch die Produktion noch einmal vereinfacht wird.