Die Dosiertechnik spielt auch bei der Lebensmittelproduktion, in diesem Falle beim Thema Fleisch und Wurst, eine große Rolle. Nicht alles Fleisch, nicht jedes Stück Wurst, das verzehrt wird, kommt vom Metzgerladen um die Ecke. Es ist für viele Haushalte einfach günstiger, auf die Produkte zurück zu greifen, die aus industriellen Großbetrieben kommen.

Im Vergleich: Hackfleisch wird beim Metzger meistens frisch zubereitet und verkauft. In den Supermärkten gibt es zwei Möglichkeiten. In den Betrieben, in denen es eine Frischetheke gibt, wird aus Gründen der Zeitersparnis mehrere Male am Tag eine größere Menge Hackfleisch vorbereitet, die dann verkauft wird. Ist keine Frischetheke vorhanden, wird das Fleisch also abgepackt verkauft, kommt die Dosiertechnik ins Spiel. Das Hackfleisch, das ein Metzger in einer Woche verkauft, wird in einem Industriebetrieb in wenigen Minuten verarbeitet. Es wird, aufs Gramm genau abgewogen, in spezielle luftdichte Behältnisse abgepackt. Dabei muss das Ganze noch appetitlich aussehen und natürlich hygienisch einwandfrei sein. Gerade für Hackfleisch gelten besondere Bestimmungen, die nicht vernachlässigt werden dürfen. Bevor das Hackfleisch an die Discount-Filialen ausgeliefert wird, muss es noch beschriftet und mit dem genauen Herstellungs- und Mindesthaltbarkeitsdatum versehen werden.

Das Fleisch, das in ganzen Stücken im Industriebetrieb ankommt, wird mit Hilfe der Dosiertechnik zu Hackfleisch von immer gleichbleibender Qualität verarbeitet. Wichtig ist es hier auch, dass nicht eine Packung einen höheren Fettanteil hat, als eine andere. Das oberste Prinzip ist absolute Sterilität in der Verarbeitung. In der Dosieranlage kommt es also auf Maschinen an, die aseptisch arbeiten, das heißt, die nicht irgendwelche Verunreinigungen zulassen. Auch das Personal, das rund um die Dosiertechnik arbeitet, ist strengsten Auflagen unterlegen. So bekommt man als Kunde günstiges, exakt portioniertes und hygienisch absolut gutes Hackfleisch zu kaufen.

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