Okt
4
2009
Dosiertechnik und Bier
Author: RedakteurIn Brauereien kommt die Dosiertechnik öfter zum Einsatz, als man das vielleicht annehmen würde. Bier besteht aus Wasser, Malz und Hopfen. Hefen sorgen dafür, dass der Gärvorgang in geregelten Bahnen abläuft. Schon hier wird das Mischungsverhältnis in den Behältern in den Brauereien mit Dosiertechnik hergestellt. Dies setzt sich fort, bis das fertige Bier in die Flaschen abgefüllt ist und mit einem Kronkorken versehen werden kann. Der Kunde bekommt das Produkt in sauberen, dunklen Flaschen, die er nur öffnen muss, bevor er den köstlichen Inhalt genießen kann.
Heute gibt es nicht mehr nur das einfache Bier oder Weizenbier in Flaschen. Es stehen fertige Mischgetränke, halb aus Bier, halb aus Limonaden, für den Kunden im Getränkecenter bereit. Hier läuft bei der Produktion der ganz normale Brauprozess ab. Danach aber wird dem Bier ein Zitronenlimo oder Cola zugefügt. Diese Mischung muss in jeder Flasche oder Dose gleich aussehen. Es geht nicht, dass die Kunden einmal ein Drittel Bier und das andere Mal nur ein Drittel Alkoholfreies in ihren Flaschen vorfinden. Um dies gewährleisten zu können, wird die Dosiertechnik eingesetzt. So kann auch dieses Produkt sehr schnell und gleichbleibend im Bezug auf die Abfüllmenge und die Konsistenz hergestellt werden.
Manchmal wäre die Dosiertechnik auch nicht schlecht, wenn es darum geht, wie viel die Menschen trinken dürfen und wie viel nicht. Man könnte für Autofahrer eine spezielle Volumenbegrenzung einrichten, aber auch eine „zu viel“-Marke setzen, wenn dann wieder einmal jemand kurz davor ist, sich ins Koma zu trinken. Aber das ist leider noch nicht möglich.